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12.01.2026 Kategorie: Propstei

Herzlich willkommen im neuen Jahr!

Liebe Leserinnen und Leser,

hoffentlich sind Sie gut hineingekommen und schauen hoffnungsvoll auf 2026.

Im Freundeskreis haben wir über unsere guten Vorsätze gesprochen – über die Dinge, die wir uns vorgenommen haben und darüber, was sich im neuen Jahr ändern soll. Bei mir stehen die persönlichen Vorsätze aktuell noch in der Warteschleife und warten auf Umsetzung.

Über Dinge, die weltweit anders werden sollten, haben wir in diesem Zusammenhang nicht gesprochen. Trotzdem fällt mir dazu einiges ein, wo Veränderung dringend notwendig wäre, damit Menschen in Würde und Frieden leben können.

Mitten in diesen persönlichen und weltweiten Notwendigkeiten der Veränderung begegnet uns die Jahreslosung: „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ (Off. 21,5)

Damit wird ein viel größeres Bild gemalt. Es ist der Ausblick darauf, wie es sein wird, wenn Gott mitten unter uns wohnt. Die Bibel erzählt, dass Er dann alle Tränen abwischen wird, dass Tod und Leid und Schmerzen dann vorbei sein werden. Diese Hoffnung übersteigt alles, was wir gegenwärtig erleben. Es gibt so viel Schönes und so viel Grund zur Dankbarkeit, aber immer wieder sind auch diese Schattenseiten Teil unseres Lebens und für viele Menschen Tag für Tag Realität.

Die Jahreslosung macht deutlich, dass diese Dinge am Ende nicht über allem stehen werden, sondern dass dort durch Gott die Perspektive Hoffnung steht.

Wie schön wäre es, dieser Perspektive schon jetzt Tor und Tür in unseren Gemeinden zu öffnen. Bei uns soll Raum sein für Gnade, für Gemeinschaft, für Heilung, für Trost – eben weil Gott schon heute bei uns wohnen will und die Hoffnung schon heute ihren Platz haben soll in unseren Gottesdiensten, in der Seelsorge, in unseren Gemeinden, in unserer Kirche.

Sehr wahrscheinlich wird nicht alles sofort neu werden, aber wir können hoffnungsvoll mit daran arbeiten und Gottes Segen dafür erbitten!

Gottes Segen für 2026 wünscht Ihnen

Pröpstin Susanne Behr

 

Beitrag von Susanne Behr